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hsv

das ich inzwischen offiziell mit dem hsv sympathisiere ist gemeinhin bekannt, erst neulich rief ich meinen bruder an um ihm zum ersten saisonsieg zu gratulieren. ich war überzeugt, dass es jetzt besser wird, der hsv sich berappelt und da spielt, wo er immer gespielt hat, in der mitte nämlich, zwischen gut und schlecht und doch immer so, dass es einem egal sein konnte, was sie machen.
wolfsburg gewann heute 1:0, im laufe der woche das aus in der champions league und ich fange an mir ernsthaft sorgen um den hsv zu machen. morgen abend wird dittsche sicher der verzweiflung nah sein und meine mutter hat heute sicher keinen spaß mit meinem bruder, der zum essen vorbei kommt.
4.11.06 18:16


dittsche

schweigen, schweigen ist wohl das einzige was einem übrig bleibt. schon bevor die saison losging wurde ich gefragt, was mit dem hsv los sei. damals glaubte ich noch an, ja, das weiß ich nicht so genau. der hsv ist eben der hsv, schon immer sehr schwankend und nach ganz oben kam schon öfter eher weiter unten, aber nie ganz unten. heute erneut eine niederlage.
am sonntag kam gerd bei ingo im imbiss vorbei. mit einer kutte und doll aus dem gewölbten bauch. doll ist nicht das problem und wird es wohl doch bald sein. gerd, ingo und dittsche blieb nur ein schweigen, ein verharren, das trinken eines getränks mit ziemlich viel alkohol und den worten
"das wird schon wieder."
am ende wird alles gut und der hsv wird niemals absteigen. der hsv ist nicht der 1. fc köln.
7.11.06 21:54


wladimir klitschko, der hsv und mein bruder

in der nacht von samstag auf sonntag gewann wladimir klitschko durch ko in der siebten runde seinen kampf. am sonntagnachmittag telefonierte ich mit meiner mutter, die sagte, sie werde montag auf den friedhof gehen und meiner oma von dem sieg berichten. ich finde es komisch nicht am morgen nach einem kampf von wladimir klitschko von meiner oma angerufen zu werden. eine sache, an die ich mich wohl nie gewöhnen werde und der grund dafür, immer über die herren klitschko informiert zu sein.
hsv gegen, ja, das ist inzwischen egal. unentschieden und kein anruf bei meinem bruder. vor ein paar wochen habe ich beschlossen, meinen bruder erst anzurufen, wenn der hsv das nächste mal gewinnt. mein bruder ist krank und irgendwas in seiner küche ist bzw war kaputt, wie meine mutter mir berichtet hat, also habe ich ihn angerufen und ihm gesagt, dass ich mir eigentlich vorgenommen hatte...
"dann hätte ich ja noch lange warten müssen."
sagte er zwischen ausschnupfen und husten. er erzählte von seinen sorgen mit der küche und seiner erkältung, dass er zwei liter tee trinken musste und eine heiße zitrone. ich finde heiße zitrone ziemlich eklig. sie macht nichts außer einer unangenehmen gänsehaut im nacken.
letzten samstag kaum der hsv nicht über ein 1:1 hinaus, der ausgleich in der 84. minute, eine typische zeit für das entscheidende gegentor. was machen die in den letzten zehn minuten eines spiels? in gedanken beim nächsten spiel? unter der dusche? umgeben vom jubel der fans? man wird es nicht ergründen können.


randnotiz:
gestern abend wollte ich mir milchreis kochen und in dem reis war eine made. was macht eine made im milchreis? wenn der gekocht eine woche in der sonne steht, kann ich die erscheinung von maden nachvollziehen, aber den habe ich vor einer woche gekauft, ungekocht versteht sich...
17.11.06 18:16


der hsv macht mich wahnsinnig. wirklich. vermutlich bin ich am ende der saison nicht nur sympathisant, sondern fan.
0:0, gegen mainz.
18.11.06 17:26


1:0, 1:2

verloren gegen bayern.
aber darum soll es nicht gehen. am freitag hatte ich ein treffen mit meiner referatsgruppe, ich trug mein st. pauli-shirt. unser referatsthema ist der untergang der ddr in bezug auf integration von punk, rock, usw.
in einem werk von herrn rauhut steht am ende eine art ausblick, rammstein werden erwähnt. weltweit erfolgreicher ostrock, oder so ähnlich. s. und ich sagten beinah gleichzeitig, dass in der letzten woche in dem auto von christopher bei den gilmore girls rammstein lief und wir fanden es äußerst amüsant. o. sagte, er kennt die serie nicht, sie läuft sicher zeitgleich zu fußball. ich verneinte dies und er fragte beiläufig, ob ich fußball schaue. es überraschte ihn nicht, er sagte, ich bin wohl für hamburg. c. machte o. auf mein shirt aufmerksam, ich sagte, dass ich st. pauli-fan bin, aber hsv-sympathisant, jedenfalls seit ich nicht mehr in der nähe des stadions lebe und alle zwei wochen den etwas suspekten hsv-fans ausgestetzt bin. c. sagte daraufhin, dass das nicht geht. man kann nicht fan von zwei mannschaften sein. ich versuchte ihm zu erklären, dass ich nicht fan von zwei mannschaften bin, sondern von einer. als ob es mir egal sein muss, was gerade beim hsv passiert, nur weil ich st. pauli-fan bin. verstanden wurde ich nicht. ob es an der provinz liegt?
kurze zeit habe ich überlegt zu erwähnen, dass ich neben dem hsv mit freiburg und gladbach sympathisiere. es wäre wohl zu viel gewesen.


randnotizen:
- k. fragte mich bei dem treffen am freitag, was denn punks überhaupt sind und wie sie aussehen.
- sendung mit der maus als samstagabend show ist ideal und eignet sich hervorragend um nebenbei ein referat zu "punk in der ddr" vorzubereiten.
- axel schulz hat seinen kampf, wie zu erwarten, verloren. dafür sah herr klitschko wieder normal aus.
- das wetter scheint etwas gegen mich zu haben. während ich für eine klimaveränderung in richting herbstwinterfrühling bin, schaut es derzeit eher nach herbstfrühlingsommer aus.
26.11.06 12:05


st. pauli

wieso grinsen menschen einen verschmitzt an, wenn man ein st. pauli-shirt trägt?
30.11.06 14:49





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